Hohlraumboden

HohlraumbodenFlächenhohlböden sind die ökonomische Alternative eines Systembodens zu einem Doppelboden.

Bei Flächenhohlböden in trockener Ausführung werden Gipsfaserplatten verwendet. Die Platten werden über eine Feder- und Nutverbindung miteinander verbunden und verklebt.

Da die Platten fugenlos verbunden werden, sind sie nach dem Einbau nicht mehr einzeln zu entnehmen. Der Zugang zur Installation im Hohlraum erfolgt über sogenannte Revisionsöffnungen.

HohlraumbodenDer große Vorteil dieser Bauart ist es, dass keine unerwünschte Feuchtigkeit ins Gebäude gebracht wird und die normalen Wartezeiten für das Austrocknen von Estrichflächen vermieden wird.

Somit eignet sich ein Flächenhohlboden in trockener Ausführung ideal für besonders eilige Bauprojekte. Flächenhohlböden wiegen wesentlich weniger als herkömmliche Hohlbodensysteme und bieten durch ihre reduzierte Bodenhöhe mehr Freiraum für Installationen.

Hohlraumboden

Bevorzugt kommen Flächenhohlböden in Büroräumen und Verwaltungsgebäuden zum Einsatz. Auch Schulungs-, Forschungs- und Fertigungsräume nutzen Flächenhohlböden, da diese Platten auch für hohe Belastungen geeignet sind.

Ein Systemboden schafft eine zusätzliche Installationsebene. Je nach Anwendung werden zum Beispiel Leitungen oder Kabelstränge durch den, durch Stützen und Platten geschaffenen Hohlraum geführt.

Der einfache und jederzeit mögliche Zugang zu den Installationen beim Doppelboden ermöglicht eine hohe Flexibilität und erlaubt eine unbegrenzte Änderung der Bodenkonfiguration.

Durch die einheitliche Größe von 600 x 600 mm sind alle Doppelbodenplatte untereinander austauschbar.

Im Vergleich dazu lässt sich der trockene Hohlraumboden nicht beliebig öffnen, sondern bietet nur an sogenannten Revisionsöffnungen Zugang zu den Installationen.

Bei sorgfältiger Vorplanung ist der trockene Hohlraumboden eine wirtschaftliche Alternative zum Doppelboden.

Beim trockenen Hohlraumboden ist durch werkseitig vorgefräste Nuten eine einfache Integration von Fußbodenheizung und Fußbodenklimatisierung möglich.

Außerdem ist dieser Boden sofort nach der Montage nutzbar. Als dritte Variante ist der nasse Hohlraumboden die günstigste Variante eines Systembodens.

Der Einsatz dieses Systembodens eignet sich bei ausreichend vorhandener Zeit zur Trocknung des auf Schalungsplatten vergossenen Estrichs.

Hohlraumboden

Technische Daten

Nut und Feder

Element Bez. gem. EN 15283-2Element Deckmaß mmElementdicke mmGewicht (Rohdichte ≥ 1500 kg/m3) ca. kg/Stk.
FHB 25600 x 6002527,0 kg
FHB 25600 x 6002513,5 kg
FHB 28600 x 6002830,2 kg
FHB 28600 x 6002815,1 kg
FHB 32600 x 6003234,6 kg
FHB 32600 x 6003217,3 kg
FHB 38600 x 6003841,2kg
FHB 38600 x 6003820,6 kg

Zahnfräsung

Element Bez. gem. EN 15283-2Element Deckmaß mmElementdicke mmGewicht (Rohdichte ≥ 1500 kg/m3) ca. kg/Stk.
FP 410-25600 x 6002515,2 kg
FP 410-28600 x 6002816,1 kg
FP 410-30600 x 6003018,3 kg
FP 410-32600 x 6003219,0 kg
FP 410-34600 x 6003421,6 kg
FP 410-36600 x 6003623,5 kg
FP 410-38600 x 6003824,2 kg
FP 410-40600 x 6004024,9 kg

Lasterhöhung

Element Bez. gem. EN 15283-2Element Deckmaß mmElementdicke mmGewicht (Rohdichte ≥ 1500 kg/m3) ca. kg/Stk.
LEP 131200 x 6001314,1
LEP 181200 x 6001819,5

Montage

Der Klebstoff wird auf die Zahnfräsung aufgebracht.

Dann die Zahnfräsungen ineinander führen und miteinander verbinden.**

Wenn der Klebstoff ausreicht, wird dieser herausquellen.

Den überstehenden Klebstoff nach der Aushärtung mit einem Spachtel entfernen.

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